Microsoft ruft nahendes Ende der Gratis-Kultur im Internet - wieder einmal
Ende der Gratis-Kultur im Internet?
Der Software-Riese Microsoft hat - wieder einmal - das Ende kostenfrei verfügbaren Informationen im Internet ausgerufen.
"Die Kostenlos-Kultur im Internet geht dem Ende entgegen, auch wenn es immer eine Reihe von Diensten geben wird, die umsonst sind", sagte Deutschland-Chef Achim Berg der "Berliner Zeitung" (Samstag). Aber man könne nicht alles durch Werbung finanzieren, es werde deshalb Premiumbereiche geben, für den die Kunden bereit seien zu zahlen, weil beispielsweise die Werbung störe, sagte der Manager.
Den Start der Suchmaschine Bing sieht der Manager als langfristigen Einstieg im Kampf um Marktanteile beim Internet-Werbekuchen, der weltweit bei über 50 Milliarden US-Dollar liegen soll. "Bing hat innerhalb von nur wenigen Wochen Marktanteile gewonnen, wogegen alle anderen Suchmaschinen verlieren. Ob das ein langfristiger Trend ist, werden wir sehen", sagte Berg der "Berliner Zeitung". Das erhofft er sich auch für das neue Betriebssystem Windows 7, das am 22. Oktober an den Startblock rollt. Microsoft wolle möglichst schnell, möglichst viele Nutzer gewinnen. Der Vorgänger Windows Vista war im Vergleich zu Windows XP weniger erfolgreich.

del.icio.us
Mister Wong
YiGG
folkd
LinkARENA
Webnews








