Studie: Schweizer surfen über DSL oder Kabel im Web - eMail dominiert
Bakom erhebt Internet-Nutzungsverhalten
Für das Surfen im Internet von zuhause aus bevorzugen die Schweizer klassische DSL-Verbindungen per Festnetz. Das geht aus einer am Dienstag veröffentlichten Auftragsumfrage des Bundesamts für Kommunikation (Bakom) hervor.
Insgesamt wurden 1.147 Haushalte aus der ganzen Schweiz im September letzten Jahres befragt. Der Erhebung zufolge verfügen 71 Prozent der Haushalte über einen eigenen Internetanschluss. Von diesen gehen 89 Prozent über Telefonleitung oder TV-Kabel ins Netz. Lediglich 6 Prozent benutzen noch ein direkt an die Telefonbuchse angeschlossenes Modem. Die Mobilfunk-Breitbandverbindung spielt anders als etwa in Österreich mit zwei Prozent nur eine marginale Rolle.
E-Mails bleiben Hauptanwendung - 96 Prozent surfen mindestens einmal in 90 Tagen
Das Senden und Empfangen von E-Mails bleibt für die Schweizer mit 74 Prozent der Nennungen wichtigster Verwendungszweck des Internets (74%). Die allgemeine Informationssuche (64%) oder die Informationssuche über Waren und Dienstleistungen (46%) wird ebenfalls sehr geschätzt. Im Unterhaltungsbereich hört ein Drittel der Haushalte zumindest gelegentlich Musik oder lädt diese herunter. Schließlich pflegen vier von zehn Haushalten ein Profil und Kontakte in einem sozialen Netzwerk.
96% der Haushalte haben im Laufe der letzten drei Monate auf das Web zugegriffen. Davon loggen sich drei Viertel fast jeden Tag und ein Fünftel mindestens einmal pro Woche ein. Im Durchschnitt nutzen 30% der Haushalte das Internet während mehr als 10 Stunden pro Woche, wogegen lediglich 11% weniger als eine Stunde surfen.

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