Purpl-ray: Nachfolger von Blu-ray erstmals vorgestellt - 8 Terabyte
Nach Blu-ray kommt Purpl-Ray
Genutzt würde das neue Disc-Format überwiegend von der Filmindustrie, die damit ihre Filme erstmals 1:1 bzw. mit einer vollen Kinoauflösung von 4.096 × 2.048 Pixel in die Heimkinos bringen könnten. Erste Geräte hierzu sind bereits bei fast allen führenden Elektro-Geräte-Herstellern in den Forschungslabors. Zusätzlich ermöglicht der Purpl-ray-Standard eine 11.2-Soundwiedergabe. Der 11.2-Sound sieht vor, neben dem herkömmlichen 7.1-Sound noch einen zweiten Effekt-Subwoofer sowie vier weitere Air-Boxen zu integrieren, um Luftkämpfe, Flugsaurier oder einfach nur Vogelgezwitscher noch realistischer wiedergeben zu können. Als weiteres Feature bietet eine Purpl-ray-Disc eine wiederbeschreibbare Partition, auf der aktuelle Informationen zum jeweiligen Film aus dem Internet direkt auf der Disc gespeichert werden können – quasi eine Weiterentwicklung von Blu-ray 2.0 bzw. BD-Live.
Die gute Nachricht für alle Cineasten und Technik-Freaks ist außerdem, dass sich sowohl die führenden Hersteller von Home-Entertainment-Geräten wie auch die Filmindustrie über den kommenden Standard weitgehend einig sind. Ein Formate-Gerangel wie zwischen Blu-ray und HD-DVD scheint somit also ausgeschlossen. Uneinigkeit gibt zwischen Herstellern und der Filmindustrie lediglich um den Zeitpunkt der Markteinführung von Purpl-ray. Während die Elektronik-Konzerne erst einmal die Fertigungsstätten für die erst jetzt in Schwung kommenden Blu-ray-Geräte und Full-HD-Fernseher ausnutzen wollen, kann die Film-Industrie den Purpl-ray-Standard kaum abwarten, was vermutlich an dem noch effektiveren Kopierschutz liegen mag. So oder so wird eine Einführung vor 2011 jedoch mit ziemlicher Sicherheit noch ausgeschlossen. Insidern zufolge konnten die Verantwortlichen sogar den Funk-Sänger Prince dazu überreden, für eine Marketing-Kampagne seinen Song Purple Rain in Purple Ray umzuschreiben.


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